gemeinsam
verbindend
sozial
Dreh- und Angelpunkt der Kolping-Stiftung Augsburg ist das Kolpinghaus Augsburg.
Das Kolpinghaus in Augsburg bietet seit 1857 Menschen Verpflegung, Unterkunft und Gemeinschaft.
Die Kolping-Stiftung Augsburg gliedert sich im Wesentlichen in diese Bereiche:
Die Kolping-Stiftung Augsburg ist eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Vorsitzender der Stiftung ist Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer.
Die Kolping-Stiftung ist mit dem Kolpinghaus Teil des Kolping-Zentrums Augsburg an der Frauentorstraße:
Kolpinghäuser waren von Anfang an Orte der Heimat in der Ferne. So steht die Kolping-Stiftung Augsburg in der Tradition der Kolpinghäuser. Ob im Jugendwohnen oder in den Studentenwohnheimen – junge Menschen leben in Gemeinschaft und erlernen dabei vielfältige soziale Kompetenzen. Die Mitgestaltung des Wohnheimlebens ist dabei ein wichtiger Bestandteil.
1852
Gründung des Augsburger Gesellenvereins
1859
Gründung der Kath. Gesellenhausstiftung mit dem Gesellenhaus (ehemals Gaststätte zur Blauen Ente)
Zweiten Weltkrieg
Zerstörung des Gesellenhauses
50er Jahre
Wiederaufbau
70er Jahre
Sanierung des Hauptgebäudes zum Ende der 70er Jahre
80er Jahre
Eröffnung einer selbst betriebenen Gaststätte Anfang der 80er Jahre
1985
Neubau des Kolpingsaals
2015 - 2016
Errichtung eines Ersatzneubaus an der Jesuitengasse für 76 Bewohnerinnen und Bewohner
2017 – 2020
Generalsanierung der Bestandsgebäude mit 170 Plätzen mit neuer Gastronomie.
Die Kolpinghäuser gehen auf die Initiative des Gründers der des Kolpingwerks Adolph Kolping zurück. Auch die Gründung von Kolping in Augsburg hat Kolping persönlich initiiert.
Adolph Kolping wurde am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geboren.Nach der Gesellenprüfung übte Kolping seinen Beruf insgesamt zehn Jahre lang aus.
Dabei ging er auch auf Wanderschaft und lernte dabei das Elend der wandernden Gesellen kennen. Mit 24 Jahren besuchte Kolping das Kölner Marzellengymnasium und bestand 1841 das Abitur. Er begann das Theologiestudium in München und wechselte 1842 an die Universität Bonn und beendete zwei Jahre später erfolgreich sein Studium.
Nach dem anschließenden Besuch des Kölner Priesterseminars empfing er am 13. April 1845 in der Kölner Minoritenkirche die Priesterweihe. In Elberfeld lernte er einen Verein für junge Gesellen kennen. In Köln gründete er selbst den ersten Gesellenverein, dessen Idee sich über ganz Europa ausbreitete.
1852 war Kolping selbst in Augsburg in direkter Nachbarschaft zum jetzigen Kolpinghaus, im Kleinen Goldenen Saal des Jesuitenkollegs. Nach dieser Versammlung wurde in Augsburg der Gesellenverein gegründet. Vereinslokal war die Gaststätte zur Blauen Ente am Ort des jetzigen Kolpinghauses. 1859 wurde diese Gaststätte in die Gesellenhausstiftung eingebracht. Seitdem besteht eine Anlaufstelle für damals junge Gesellen für Zusammenkunft, Bildung, Verpflegung und Unterkunft.